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Noch mehr Tipps und schnelle Hilfe bei Problemen findet ihr im Forum !

  • Antriebskette

    Pflege  

    Scheut euch nicht die Kette mit „WD40“ regelmäßig zu schmieren. Ich habe damit SEHR gute Erfahrungen gesammelt. Wendet es etwas häufiger als Kettenfett an. Alles bleibt sauber und die Kette hält LÄNGER. Hierüber können wir jetzt philosophieren, aber ich habe das an meiner TTR600 über 16000Km mit sehr gutem Erfolg gemacht.

    (W.Zeidler)

    Wechsel

    kommt noch ;-)

  • Anzugsdrehmomente

    Hier findet ihr die wichtigsten Anzugsdrehmomente für die Baghira!

  • Federbein

    Einstellung

    Die Federvorspannung lässt sich beim Whitepower-Federbein im eingebauten Zustand am besten bewerkstelligen, wenn ihr den Auspufftopf abschraubt, dann kommt man von Rechts gut mit dem Hackenschlüssel aus dem Bordwerkzeug ran.  Wenn´s mal schnell gehen muss, nehmt einen Hammer und ein stumpfes Eisen (z.B. Montierhebel), so lassen sich mit vorsichtigen Schlägen die Rändelmuttern auch verstellen. 

    Die Dämpfung lässt sich  beim Whitepower an den Rädchen am Ausgleichsbehälter (Druckstufe) und am Stellrad an der Unterseite des Federbeins (Zugstufe) einstellen.
    Dabei gilt, so wenig Dämpfung, wie möglich und so viel, wie nötig. 
    Die richtige Dämpfung müsst ihr für euch individuell herausfinden.

    Wartung 

    Die Umlenkpunkte am Federbein und an den Umlenkhebeln solltet ihr regelmäßig Abschmieren, besonders nach ausgiebigen Wasser oder Regenfahrten.
    Dazu sind an den Achsen Schmiernippel für handelsübliche Fettpressen angebracht.
    Die richtige Menge Fett ist dann erreicht, wenn es aus den Seiten austritt, ruhig ein wenig mehr, dann wird das alte Fett mit rausgepresst. Das ausgetretene Fett gut abwischen, sonst findet ihr es auf Reifen und Felge wieder ;-).

  • Gabel

    Entlüften

    Die Gabe solltet ihr regelmäßig entlüften. 
    Dazu kleine Kreuzschlitzschraube auf der Gabeloberseite öffnen.

    Gabelstandrohre

    Bei jedem Tankstopp mit einem weichen Lappen abwischen, das verlängert wesentlich die Lebensdauer der Gabelsimmeringe. Noch besser sind natürlich Standrohrschützer aus Neopren oder Gummi
    Alle paar tausend Kilometer um 90° drehen, verringert den Verschleiß
    Staubkappen 1-2x im Jahr abnehmen und mit Teflonfett füllen.

  • Reifen

    Luftdruck

    regelmäßig überprüfen, den richtigen Druck müsst ihr je nach Reifen und Einsatz selbst herrausfinden.

    Hier die Richtwerte von MZ:

    vorn: 180 kPa (1,8 bar)

    hinten: 220 kPa (2,2 bar)

    Reifenwechsel

    Wer den inneren Rand der Reifen wirklich tief ins Felgenbett drückt, kann auch dicke Rallyreifen mit kurzen Montiereisen über die Felge ziehen. Ganz wichtig: Bei der Montage alles schön mit Talkum pudern, gerade die Stellen in der Nähe des Reifenniederhalters!

    Der lässt sich dann viel leichter in Position bringen.

    Zum Lösen des Reifens vom Felgenrand, kann der Seitenständer eines zweiten Moppeds sehr hilfreich sein.  

  • Seitenständer 

    Schalter

    Bei Problemen mit großem Schuhwerk und Kontakt mit dem Seitenständer:

    Den „Schaltstreifen“ bis zum nächsten TÜV mit Kabelbinder lahm legen. Achtung! Gang beim Starten rausnehmen! Nicht, dass euch die Gewohnheit hinwirft.

  • Speichen  

    Die Speichen sind besonders bei der Enduro eine Problemzone der Baghira. Da besonders die vorderen Speichen schnell Rost ansetzen, solltet ihr sie regelmäßig reinigen ( z.B. mit NeverDull Polierwatte, das reinigt und konserviert).

    Die Speichen einiger Enduro´s neigen aufgrund falscher Kröpfung zum Brechen, deshalb öfter mal kontrollieren. Wenn die erste gebrochen ist, folgen meist auch weitere. Wenn ihr noch Garantie habt, wendet auch am besten an euren Händler oder MZ und lasst die Räder neu einspeichen. Ansonsten empfiehlt sich der Einsatz von komplett neuen Speichensätzen, um nicht ständig den Ärger zu haben. 
    Gute Adresse mit Erfahrungen bei Baghira-Rädern:

    Radspannerei Peter Böhm 
    Hauptstraße 176 
    09618 Großhartmannsdorf 
    www.speichenrad.com 

    oder

    Radspannerei Fleckenstein: 
    Hanauer Str. 51, 
    63801 Kleinostheim, 
    Tel: 06027/404770 od. 404718 


    Die Haltbarkeit lässt sich verlängern, wenn sie ordentliche Vorspannung haben und in den Kreuzungspunkten mit Kabelbindern fest "verzurrt" werden. 
    Weiterer Vorteil: Falls mal eine bricht, gerät der Drahtstängel nicht in die Kette oder Bremse.  

  • Speichenwechsel

    Dazu hier ein Tipp aus dem Forum:

Ohne Hinterradausbau läuft gar nichts, weil das Kettenrad auf jedem Fall im Weg ist. 
Wenn Du dann die neue Speiche einfädelst, siehst Du eigentlich sofort, welche Speiche der anderen Seite stört. Ist gleich der benachbarte Nippel. 

  1. Den Nippel losschrauben (Schlüsselweite 7) und in die Felge drücken (aufpassen, dass er nicht komplett in der Felge verschwindet). Wenn es zu schwer wird, etwas Luft aus dem Reifen ablassen. 

  2. Wenn die Speiche die richtige Länge hatte, sollte sie sich ganz einfach aus dem Nippel lösen. Sonst hilft nur etwas Gewalt. 

  3. Jetzt bekommst Du beide Speichen gut aneinander vorbei. Du siehst dann auch gleich, ob die Speichen zu lang sind und noch nicht einmal an der Punzung vorbei passen. 

  4. Speichen auf richtige Länge sägen. (von der Länge, die an der Punzug vorbei passen würde, noch mal 1mm kürzer). 

  5. Speichen wieder einfädeln und richtig aneinander vorbei legen. 

  6. Ist egal, welche Speiche Du zuerst fest schraubst, auf jeden Fall Nippel soweit in die Felge drücken, daß Du das Speichengewinde bequem in den Nippel bekommst. Speiche aber noch nicht voll spannen, erst die andere auch einsetzen. 

  7. Wechselweise die Speichen jetzt richtig spannen. Es darf an Ende kein Gewinde mehr zu sehen sein. 

Das war es dann eigentlich. Wenn mehrere Speichen gerissen sind, immer erst eine Speiche wie oben beschrieben komplett einbauen und spannen, dann erst die nächste gegenüberliegende Speiche lösen. 

Gruß 
Holgi